• Sprache:
  • |tr|
SCHRIFTGRÖSSEAAA

Erfolgreiches ZWAR Landesforums NRW 2017

Hand in Hand – wie Kooperationen gelingen

über 130 Teilnehmer_innen aus 30 Kommunen

Das diesjährige Landesforum, das landesweite Vernetzungstreffen aller ZWAR Netzwerke in NRW lockte mehr als 130 Teilnehmende aus ganz NRW nach Gelsenkirchen. Neben vielen ZWARlern aus 30 Kommunen kamen auch kommunale Vertreter_innen und Mitarbeiter_innen aus unterschiedlichen Organisationen und Wohlfahrtsverbänden. Durch den Tag führten die beiden Mitarbeiterinnen der ZWAR Zentralstelle NRW Anne Remme und Barbara Thierhoff.

Grußworte zu Beginn der Veranstaltung

Frank Baranowski, Oberbürgermeister

Die Begrüßung der Anwesenden erfolgte durch Frank Baranowski, Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, der sich stolz auf das 18 ZWAR Gruppen umfassende ZWAR Netzwerk in Gelsenkirchen zeigte.

Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache

Frau Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache, Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen hob die Bedeutung der Partizipation für ältere Menschen hervor, die die ZWAR Netzwerke ermöglichen.

Marc Bagusch, Geschäftsführer ZWAR

Marc Bagusch, Geschäftsführer ZWAR Zentralstelle NRW, begrüßte ebenfalls die Anwesenden. Er stellte sich und die langjährige und erfolgreiche Arbeit der ZWAR Zentralstelle NRW vor, die sich immer wieder an den neuen gesellschaftlichen Entwicklungen und den damit verbundenen Bedürfnissen der älteren Menschen orientiert.

Zwei Beispiele gelungener Kooperation stellten sich vor!

Karola Englisch
Monika Sommer-Kensche

Als Beispiele gelingender Kooperation von engagierter Bürgerschaft und Akteuren im Sozialraum stellten sich das „ZWAR Netzwerk Gelsenkirchen- Horst
inklusiv“ sowie das „ZWAR Netzwerk Gelsenkirchen- Buer“ mit ihren Projekten sehr anschaulich vor. Das ZWAR Netzwerk Gelsenkirchen-Horst inklusiv besteht aus älteren Menschen mit und ohne Behinderung, die das Projekt „Spiel und Spaß – Gemeinschaft aktiv miteinander leben“ initiiert und umgesetzt haben. Aus dem ZWAR Netzwerk Gelsenkirchen-Buer ist eine Gruppe entstanden, die älteren Menschen in Gelsenkirchen beim Umgang mit digitalen Medien (Smartphone, Tablet, PC) unterstützt.

Nach einem Theorieinput zum Kooperationsverständnis in ZWAR Netzwerken ging es in die Pause.

Reinhold Stania

Im Anschluss daran erlebten die Teilnehmenden „live“ eine kreative Art der Kooperation. Reinhold Stania aus dem ZWAR Netzwerk Gelsenkirchen-Resse/ -Resser Mark erläuterte die Prinzipien des Tango-Tanzens und lud anschließend alle Teilnehmenden ein, es gemeinsam unter seiner Anleitung auszuprobieren. Tango ist mehr eine Improvisation und ein respektvolles Miteinander als ein Tanz. Es gibt keine vorherige Absprache. Keiner der beiden Partner weiß vorher, was im nächsten Moment geschieht. Sie verbinden sich ohne Worte auf der körpersprachlichen Ebene und der Herz-Ebene („con Corazon“) und entwickeln so im nahen Zusammensein ihren gemeinsamen Rhythmus und Tanz, d.h. ihre kreative Kooperation.

Danach ging es in fünf eigenständig moderierten Dialogrunden weiter.

Susann Ribbert und Birgit Paziener

Nach regem Austausch zu den Fragen:

 

„Woran erkennst Du ein gutes Zusammenwirken/ eine gute Kooperation,
die Hand in Hand geht?“
und

 

„Benenne Dein Beispiel und wer sind oder waren Deine Partner_
innen aus: Deinem ZWAR Netzwerk/ Kommune/ Organisationen/
anderen?“

wurden die einzelnen Ergebnisse vorgestellt.
Eine Kleingruppe brachte es auf den Punkt: ZWAR steht auch für Zusammengehörigkeit, Wertschätzung, Anstand und Respekt!

Resümee zur Veranstaltung

Im abschließenden Resümee zeigten sich Anne Remme und Barbara Thierhoff sehr beeindruckt von den vielen interessanten Beiträgen in den Dialogrunden und den genannten Beispielen von Kooperationen der ZWAR Netzwerke in ihren Stadtteilen. Sie betonten den Gewinn für die Lebensqualität in den Quartieren und den Kommunen, den diese Formen der Kooperationen und des selbstorganisierten Engagements ermöglichen und bedankten sich bei allen Mitwirkenden der Tagung.

Impressionen ZWAR Landesforum 2017